Heimatverein Gundheim

Weinwinkel im Wonnegau

Berichte und Bilder unserer Theateraufführungen

 

2016 Krawall im Zickenstall 2015 Tante Tillys Testament
2014 Ein Engel auf Bewährung 2013 Rambazamba am Lido Makkaroni

2016: Krawall im Zickenstall

Mit einem rauschenden Erfolg feierte die Theatergruppe des Heimatvereins Gundheim ihr 28. Bühnenstück. Unter der Regie von Astrid Gamradt ging es hoch her auf der Theaterbühne in der Turnhalle. Gespielt wurde 'Krawall im Zickenstall', ein Lustspiel in drei Akten von Winfried Reinehr.

Die Bäuerin (Iris Pfeffer) möchte mit den großen Damen mithalten und präsentiert sich entsprechend vornehm. Da sagt man nur 'Zügenmülch'. Der Bauer (Lothar Maier) ist da eher bodenständig. Schon kündigen sich neue Gäste für Urlaub auf dem Bauernhof an. Ein echter Adliger, Baron von Adelwitz, nebst seiner fürnehmen Gattin (Klaus-Peter Blum und Daniela Nikolay).

Gleichzeitig kommen aber auch noch ein Betrügerehepaar – Juliane Graf und Ehemann Jakob Graf- (Ute und Heinz Gröger) an. Die beiden werden für die Adligen gehalten und entsprechend hofiert. Die echten Adelsleute hingegen werden fast rausgeekelt. So entwickelt sich der Zickenkrieg zu einem handfesten Krawall im Zickenstall. Immer wieder um Aufklärung bemüht ist Emma Peel, die Dorfpolizistin (Nicole König), die auch mal als Taxi und Post einspringt.

Für zusätzlichen Zoff sorgt die Magd Franzi (Astrid Gamradt), die ein Auge auf den sparsamen Knecht Seppel (Thomas Marhöfer) geworfen hat und handfest in den Zickenkrieg eingreift. Fast schon verzweifelt wehrt sich derweil der Knecht gegen die Verführungskünste der betrügerischen Scheingräfin, die es natürlich nur auf sein sauer Erspartes abgesehen hat.

Als der Bäuerin wegen einer Beamtenbeleidigung auch noch das Gefängnis droht und die falschen Adligen sie um das gesamte Ersparte des Hofes prellen, ist sie schließlich total am Boden zerstört. Der Bauer wittert endlich Morgenluft und liefert mit Baron von Adelwitz, der sich als Zigeunerin verkleidet, eine Wahrsagerin ab, die der Bäuerin nicht nur aus der Hand liest, sondern endlich auch mal die Leviten.

Hinter der Bühne sorgten Melitta Merkel (Souffleuse) und Nicole Blum und Annika König (Maske) für einen reibungslosen Ablauf. Timo Jäger verewigte am Freitag die Vorstellung filmisch für die Nachwelt.

Die Performance war ganz nach dem Geschmack des Publikums in der zweimal ausverkauften Turnhalle in Gundheim, und so wundert es nicht, dass die Darsteller mit stehenden Ovationen und einer La Ola gefeiert wurden.

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2015: Tante Tillys Testament

 Theatergruppe feiert rauschenden Erfolg

Advent ist Theaterspielzeit in Gundheim, so auch in diesem Jahr. Zum 27. Mal brachte die Theatergruppe um Melitta Merkel und Astrid Gamradt einen Dreiakter auf die Bühne. Gespielt wurde 'Tante Tillys Testament', ein Luststück von Jupp Holstein. Vor zweimal ausverkauftem Haus bot sich dem Publikum das lebhafte Pfarrhaus in Gundheim komplett mit Untervermietung, Badenixen, Erfindern, einem Pfarrer, der sich auf seine neuen Glocken freut, einem scheinbar senilen Erbonkel und jeder Menge versteckter Spirituosenflaschen. Da fehlte auch nicht Pfaqrrers überaus aparte Haushälterin, die mit Blick und Stimme für Ordnung im Hause sorgt. Mit Nicole König konnte die Truppe auch in diesem Jahr einen erfolgreichen Neuzugang auf der Bühne vermelden, was den lebendigen Character der Gruppe unterstreicht.

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Presseartikel der Wormser Zeitung

Es spielten:

Adelheid Brauer, Erbin Nicole König
Bianca Kiefer, männermordende Freundin Ute Gröger
Cleopatra Schäfer, Alkoholliebhaberin Iris Pfeffer
Dorothee Käfer, Anhängsel des Onkels Rebecca Schall
Amelie Fromm, Pfarrers giftige Köchin Astrid Gamradt
Onkel Carlo, das Erbstück Thomas Marhöfer
Daniel Finder, Erfinder, Nachbar Klaus-Peter Blum
Lothar Caspar, Pfarrer Lothar Maier
Maske Nicole Blum und Annika König
Film Timo Jäger

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2014: Ein Engel auf Bewährung

Gundheimer Engel rauschen auf der Bühne zum Erfolg

Nach intensiver Vorbereitung zeigte die Theatergruppe des Heimatvereins in Gundheim zweimal vor voll ausverkauftem Haus ihr neues Stück 'Ein Engel auf Bewährung', einer himmlischen Komödie in drei Akten von Erich Koch. Die bewährte Truppe um die Regisseurinnen Astrid Gamradt und Melitta Merkel griffen in die Vollen und zeigten ein weiteres Mal ihr können auf der Bühne. Wir freuen uns besonders, dass es immer wieder gelingt, neue Mitspieler und Mitspielerinnen zu gewinnen. So konnte in diesem Jahr Heinz Gröger seine gelungene Premiere feiern. 'Standing Ovations' waren der Lohn für die klasse gespielte Geschichte rund um einen verschuldeten Bauernhof, der Witwe (Iris Pfeffer) und einem dem Deibel grade noch vom Spieß gesprungenem (B)engel (Lothar Maier). Zusammen mit Oma (Astrid Gamradt) und Opa (Thomas Marhöfer), den jung Verliebten (Klaus-Peter Blum und Rebecca Schall), dem reichen Bauern (Heinz Gröger) und der gierigen Schwester (Ute Gröger), ergab das ein Stück, bei dem kein Auge mehr trocken blieb und der Saal bebte.

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2013: Rambazamba am Lido Makkaroni

Am Freitag, 06.12.2013 und Samstag, 07.12.2013 konnten wir in der Gundheimer Turnhalle ein Fenster zur italienischen Adria öffnen.

Ein erwartungsvolles Publikum freute sich auf den diesjährigen Auftritt der Theatergruppe des Heimatvereins Gundheim. Unter der Regie von Astrid Gamradt und Melitta Merkel sahen die begeisterten Gäste den Dreiakter 'Rambazamba am Lido Makkaroni', einen Schwank mit italienischem Flair von Dieter Adam.
Durch eine Doppelbelegung des Ferienhauses an der Adria geraten sich der Besitzer Fritz Knorbel (Lothar Maier) und seine angebliche Geliebte Heidi (Rebecca Schall) mit der Familie Schlottermann in die Haare. Besonders die 'Krawallschachtel' Agathe Schlottermann (Astrid Gamradt) und ihre Mutter Klementine Mitesser (Ute Gröger) spielen sich als Moralapostel auf und tragen viel zur Verwirrung der Lage bei. Alois Schlottermann (Thomas Marhöfer) hingegen, der sonst eher unter dem Pantoffel, oder wie er sagt: 'unter einem ganzen Schuhladen', steht, verbrüdert sich lieber mit dem Besitzer und bändelt mit der zufällig hereingeschneiten adriatischen Schönheit Maria Ravioli (Rosemarie Fett) an. Klausi (Klaus-Peter Blum), der Sohn der Schlottermanns, geht indes eigene Wege und wirft mehr also nur ein Auge auf die aparte Heidi. Nach einer Feier im Ferienhaus mit Alkohol und Tanz, natürlich ohne Agathe und Klementine, und einer sehr unruhigen Nacht, in der Alois auch noch von Marias italienischen Brüdern verfolgt wird, treibt das abwechslungsreiche Stück auf seinen Höhepunkt zu. Erst nach dem Eintreffen der von Agathe herbei gerufenen Ehefrau von Fritz, Melanie Knorbel (Iris Pfeffer), klärt sich die moralische Verwechselung auf und Heidi entpuppt sich als die Tochter des Hauses Knorbel. Somit muß die selbsternannte moralische Instanz Agathe klein beigeben und am Ende finden sich alle Paare neu, bzw. wieder zum Happy End, während Klementine und Maria beschließen, sich die Männer zukünftig schön zu trinken. Das Publikum dankte der hervorragend spielenden Truppe mit stehendem Applaus für diesen kurzweiligen, die Lachmuskeln strapazierenden Tripp in die italienische Sonne.

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